Mondscheinbad.

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Mondscheinbad.

Klare Bereiche im Bad geschaffen.

Um das Paradies zu finden, muss man oft nicht weit reisen. Manchmal reicht es schon, Altes hinter sich zu lassen und das heimische Bad neu zu gestalten.

Als Tanja vor einem Jahr nach Neuseeland auswanderte, ließen sich auch ihre Eltern durch die von ihr verbreitete Auf- und Umbruchstimmung anstecken. Schon lange war ihnen ihr postmoderner Duschtempel mit seiner Kathedralarchitektur und dem ungemütlichen Ambiente ein Dorn im Auge.

Zwar lässt sich ein Grundriss nicht so einfach ändern, allerdings lässt er sich anders nutzen. Mit einem durchdachten Raumkonzept wurde aus der vorher so ungeliebten kathedralartigen Bauweise das Highlight des neuen Bades.

Dafür wurde der Raum in zwei Bereiche geteilt. Vom Eingang des Bades kann man wie über einen Steg direkt zum eindrucksvoll inszenierten Wannenbereich unter dem kathedralenartigen Glasbau schreiten. Im vorderen Teil vom Bad, zur linken und rechten Seite des Steges befinden sich Bidet und WC, beziehungsweise der großzügige Waschbereich inklusive der beeindruckenden Regenfalldusche.

Die optische Trennung der beiden Teile durch die verschiedenen Bodenbeläge ist nur ein Beispiel dafür, wie der komplizierte Grundriss mit all seinen Ecken und Kanten, unterschiedlichen Deckenhöhen und Dachschrägen beruhigt wurde.

Die Dusche wurde passgenau in eine bereits vorhandene Nische eingefügt, um zusätzliche und unnötige Absätze zu vermeiden. Bei all dem Bestreben Ruhe in das Bad einkehren zu lassen, durfte dennoch ein Hingucker nicht fehlen: Die Eltern entschieden sich, eines der ersten Bilder, das Tanja ihnen aus Neuseeland schickte, als Wandbild an der Rückseite der Dusche zu verewigen. So wird die Erinnerung an ihre Tochter tagtäglich aufgefrischt.

Ein besonderer Waschtisch.

Sich selbst erfrischen die Eltern am neuen Waschtisch besonders gerne. Mit der Kombination aus klarem Weiß und der anthrazitfarbenen Platte passt er bestens in das ruhige Ambiente des Bades und wirkt gleichzeitig modern und edel. Das Mosaik an der Rückseite schafft einen gelungenen Übergang zum Spiegel und schließt wandbündig mit dem Putz ab, sodass auch hier der ruhige Gesamteindruck gewahrt wird. Trotz der dunklen Töne ist der Waschbeckenbereich dank der unaufdringlichen indirekten Beleuchtung vom Spiegel aus immer gut erhellt.

Die gelungene Umsetzung des Lichtkonzepts erfreut Tanjas Eltern sehr, da sie von der früheren schlechten Beleuchtungssituation genervt waren und bei der Planung des neuen Bades viel Wert auf Helligkeit und schöne Lichtinstallationen legten.

Beim Spiel mit dem Licht schuf die Badplanerin neben dem Waschplatz noch weitere Lichtbereiche. Über der Toilette und dem Bidet wurde mit Spots eine architektonisch anmutende Lichtinszenierung umgesetzt.

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